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Aktuelle Nachrichten

26.04.2012

Darmkrebsvorsorge sollte für Männer früher beginnen

Männer erkranken häufiger als Frauen und die Erkrankung verläuft intensiver. Daher fordern Experten in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" die Männer dazu auf, ihr Recht auf Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.

Männer seltener als Frauen zur Krebsvorsorge

Die derzeitige Regelung sieht so aus, dass seit 2002 in Deutschland alle Bundesbürger ab 50 Jahren einen Anspruch auf ein kostenloses Beratungsgespräch beim Arzt und einen Stuhltest haben. Eine Darmspiegelung kann mit 55 Jahren durchgeführt werden. Professor Jürgen Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, die sich für die Darmkrebsfrüherkennung einsetzt, weist darauf hin, dass Männer seltener als Frauen an der Krebsvorsorge teilnehmen. Grund sei, dass sich Männer gegenüber Erkrankungen besonders stark fühlten und sich in Bezug auf körperliche Beeinträchtigungen überschätzten.

Experten fordern spezielle gesetzliche Regelung für Männer

Nach Untersuchungen des Berufsverbandes Niedergelassener Gastroenterologen (bng) haben seit 2002 von den anspruchsberechtigten Versicherten 20,1 Prozent der Frauen und 18,3 Prozent der Männer ihren Darm endoskopisch untersuchen lassen. Der aktuellen Datenlage zufolge tritt der Darmkrebs bei Männern sogar um Jahre früher auf als bei Frauen. Daher fordern Experten nicht nur, dass Männer fünf Jahre früher zur Darmkrebsvorsorge gehen, sondern auch eine spezielle gesetzliche Regelung für Männer.

Betriebliche Darmkrebsvorsorge wird empfohlen

Eine betriebliche Darmkrebsvorsorge könnte eine Möglichkeit sein, um Männer zu motivieren. Bisherige Untersuchungen belegen die Effektivität eines solchen Darmkrebsscreenings. Auch ein Einladungsverfahren wie beim Brustkrebs-Screening könnte Erfolg versprechend sein. In Polen und Österreich, wo es bereits diese Möglichkeit gibt, seien damit gute Erfahrungen gemacht worden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Agnes Mehringskötter.