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24.02.2016

Nationale Präventionskonferenz definiert Ziele

Die Nationale Präventionskonferenz (NPK) verabschiedete zu Wochenbeginn bundeseinheitliche, trägerübergreifende Bundesrahmenempfehlungen zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten und Betrieben.

Die NPK schafft mit den Bundesrahmenempfehlungen die Voraussetzungen für den Start der nationalen Präventionsstrategie. Als Ziele wurden "gesund aufwachsen", "gesund leben und arbeiten" und "gesund im Alter" definiert. Im Herbst sollen die Empfehlungen im Rahmen des ersten Präventionsforums mit der Fachöffentlichkeit diskutiert werden.

Orientiert wird auf eine lebensweltbezogene Prävention - "angefangen von Maßnahmen in Kindergärten und Schulen über Gesundheitsförderung in Betrieben und Präventionsarbeit in kommunalen Einrichtungen bis hin zu entsprechenden Aktivitäten in Pflegeeinrichtungen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Prioritäre Zielgruppen seien neben Familien, Kindern, Jugendlichen, Azubis, Studierenden, Berufstätigen, Arbeitslosen und Ehrenamtlichen auch Pflegebedürftige, die zu Hause oder in stationären Einrichtungen betreut werden, sowie die pflegenden Angehörigen. Definiert wurden vom Gremium auch die Beiträge, die die jeweiligen Sozialversicherungsträger sowie zu beteiligende Organisationen und Einrichtungen leisten. Umgesetzt werden sollen die Bundesrahmenempfehlungen in den Ländern und Kommunen auf der Grundlage von Landesrahmenvereinbarungen, die die Sozialversicherungsträger mit den zuständigen Stellen in den Ländern schließen.

Der seit vergangenem Jahr bestehenden Nationalen Präventionskonferenz gehören die gesetzliche Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung an.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Cornelia Kolbeck.