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01.03.2016

Hebammen beenden "Zickzackkurs"

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zeigt sich zufrieden über die Lösung des Konfliktes mit den Hebammen.

Wie aus einer Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes hervorgeht, hat der Deutsche Hebammenverband (DHV) sowohl der Kassenspitze als auch seinen ca. 2.300 Mitgliedern die für einen Ausgleich gestiegener Haftpflichtversicherungskosten notwendigen Unterlagen der Gruppenhaftpflichtversicherung zur Verfügung gestellt.

"Damit ist ein unnötiger bürokratischer Mehraufwand sowie ein Zeit- und Geldverlust für die einzelne DHV-Hebamme mit Geburtshilfe bei der Beantragung des Haftpflichtkosten-Ausgleiches beim GKV-Spitzenverband endlich abgestellt", heißt es weiter. Vorausgegangen sei ein wochenlanger "Zickzackkurs" des DHV in Form von Ankündigungen, die notwendigen Unterlagen vollständig bereitzustellen, die der Verband wenige Tage später wieder zurückgenommen habe.

"Ich bin sehr froh, dass der Deutsche Hebammenverband nun doch im Sinne seiner Mitglieder handelt, um finanzielle Nachteile für die einzelne Hebamme zu verhindern", erklärte dazu Johann-Magnus v. Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes. Es bleibe zu hoffen, dass das nun eingeführte Verfahren der Informationsweitergabe über die Konditionen der Gruppenhaftpflichtversicherung durch den DHV auch bei künftigen Tarifsteigerungen fortgesetzt werden könne. Bei unvollständigen Unterlagen hätten die Hebammen nur einen um 250 EUR geminderten Ausgleich der gestiegenen Kosten für die Berufshaftpflichtversicherung erhalten können.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Cornelia Kolbeck.