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11.08.2017

Altersversorgung planen: Die einen fühlen sich zu jung, die anderen zu arm

Die Mehrheit der Befragten einer repräsentativen Studie der Beratung Aon Hewitt zufolge setzt sich mit dem Thema Rente auseinander. Der Einsicht folge aber oft kein konsequentes Handeln. Unternehmen mit betrieblicher Altersversorgung könnten Pluspunkte bei der Arbeitgeberattraktivität sammeln.

Für die Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Statistikportal Statista entstand, wurden 1.000 Arbeitnehmer befragt. 64 Prozent der Befragten zwischen 25 und 34 Jahren haben demnach die Planung ihrer Altersversorgung noch nicht abgeschlossen. 26 Prozent haben noch nicht einmal damit begonnen. Dagegen bezeichneten 18 Prozent der 45- bis 65-Jährigen ihre Situation diesbezüglich als hoffnungslos: Die finanziellen Mittel würden nicht ausreichen, um die Alterssicherung zu planen.

bAV-Angebote eröffnen Unternehmen Chancen bei Bewerbern

Die Notwendigkeit wird aber gerade von jüngeren Arbeitnehmern erkannt. 45 Prozent von ihnen glaubten, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört. 74,8 Prozent hatten sich immerhin schon Gedanken dazu gemacht. "Das eröffnet große Chancen für Unternehmen", kommentiert Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt, die Ergebnisse. "Sie werden durch Angebote der betrieblichen Altersversorgung als Arbeitgeber deutlich attraktiver."

Neben anderen Maßnahmen würden maßgeschneiderte Pensionspläne ein wichtiger Faktor, um künftig im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte bestehen zu können, so Marchlewski weiter. Er verweist in diesem Zusammenhang auf das Betriebsrentenstärkungsgesetz: Vor allem für den Mittelstand gebe es damit neue Möglichkeiten, attraktive Modelle anzubieten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.