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05.11.2018

Umfrage: Beschäftigte nehmen es oft nicht ganz so genau

Mit der Arbeitszeit und den Ressourcen des Arbeitgebers geht manch Beschäftiger offenbar recht sorglos um. Wie eine nicht repräsentative, aber nichtsdestotrotz interessante Umfrage von Jobware zeigt, haben 30 Prozent schon einmal "Kleinkram" wie Kugelschreiber mitgenommen. 33 Prozent laden ihr Smartphone auf Stromkosten des Unternehmens. Und der Toilettengang wird zweckentfremdet.

Laut Jobware verfolgen dabei nur 52 Prozent ihr eigentliches Geschäft. Dagegen genehmigen sich 33 Prozent ein kleines Päuschen, während weitere 15 Prozent die Auszeit nutzen, um via Smartphone zu chatten oder zu spielen.

Die Arbeitgeber sind allerdings noch misstrauischer: Von ihnen glauben nur 25 Prozent, dass die Toilettenpause auch tatsächlich für genau diesen Anlass genutzt wird. 33 Prozent vermuten, dass ihre Angestellten eine Pause machen. Jeweils 17 Prozent gehen darüber hinaus davon aus, dass gechattet oder Zeitung gelesen wird. Acht Prozent befürchten, dass statt dem Gang zur Toilette geraucht wird.

Im Rahmen der Umfrage wurde darüber hinaus nach den größten Störfaktoren am Arbeitsplatz gefragt. Arbeitgeber bewerteten vor allem klimatische, technische und hygienische Mängel als solche. Dazu zählten etwa schmutzige Toiletten oder eine dreckige Küche. Arbeitnehmer störten sich jedoch vor allem an schlechtem Humor und nervigen Tippgeräuschen. Letztere hatte allerdings kein Vorgesetzter auf dem Schirm.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.