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13.11.2018

UV-Meldeverfahren: Lohnnachweis ist nur noch digital möglich

Die Übergangs- und Erprobungsphase ist vorbei: Wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) berichtet, können Unternehmen ihre Lohnsummen für das Meldejahr 2018 nur noch digital an die gesetzliche Unfallversicherung übermitteln. Für 2016 und 2017 war zusätzlich auch der alte Papierlohnnachweis verpflichtend.

Der Lohnnachweis ist die Grundlage für den Beitragsbescheid, den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen an die Unternehmen versenden. Für den digitalen Lohnnachweis 2018 endet die Abgabefrist am 16. Februar 2019, schreibt die DGUV weiter. Bis dahin müssen alle Unternehmen eine entsprechende Meldung an die für sie zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse übermittelt haben. Das ist entweder über ihr Entgeltabrechnungsprogramm oder über das sogenannte sv-net möglich.

Weitere Übermittlungswege wie etwa Papierformular oder Fax sind gesetzlich nicht mehr zulässig. Für das Meldejahr 2019 können Unternehmen die erforderlichen Stammdaten übrigens schon seit dem 1. November elektronisch im Stammdatendienst der Unfallversicherung abrufen.

Die Einführung des neuen elektronischen Lohnnachweisverfahrens wurde 2015 beschlossen und erweitert das Meldeverfahren zur Sozialversicherung nach der Datenerfassungs- und Übermittlungsverordnung (DEÜV). Dadurch können nun alle Meldungen zur Sozialversicherung auf elektronischem Wege abgegeben werden.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.