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29.11.2018

In der Teeküche ist Gesundheitsbewusstsein Trumpf

Gratis-Tee, -Kaffee und -Mineralwasser stehen bei europäischen Arbeitnehmern am höchsten im Kurs. Soft- und Energydrinks finden dagegen am Arbeitsplatz wenig Freunde, wenngleich es bedeutende Unterschiede zwischen den Nationen gibt. Das zeigt eine Umfrage von Jobswype mit mehr als 8.000 Teilnehmern aus neun europäischen Ländern. Arbeitgeber können und sollten den Trend unterstützen.

Die Jobsuchmaschine wollte von ihren Nutzern wissen, welche kostenlosen Getränke sie sich am Arbeitsplatz von ihrem Arbeitgeber wünschen. Dabei landeten Kaffee und Tee an erster Stelle, gefolgt von Mineralwasser. Erstere favorisierten zwischen 29 (Deutschland) und 43 Prozent (Großbritannien und Slowakei). Wasser war bei 24 (Tschechien) bis 36 Prozent (Irland) der Arbeitnehmer besonders beliebt.

Lediglich ein Prozent der Umfrageteilnehmer in Rumänien wünschten sich Soft- und Energydrinks. In Deutschland lag die Quote mit 15 Prozent dagegen am höchsten von allen neun Ländern. Insgesamt deuten die Daten aber an, dass sich das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung durchgesetzt hat, heißt es bei Jobswype: "Soft- und Energydrinks gelten zurecht als Zuckerfallen, die zu meiden sind", so Geschäftsführer Christian Erhart.

Alkohol am Arbeitsplatz indes sollte tabu sein, steht aber immerhin bei zwischen einem (Irland, Großbritannien) und elf Prozent (Polen) der Arbeitnehmer auf der Wunschliste an ihren Arbeitgeber. Besser wären Smoothies, die neun (Irland) bis 29 Prozent (Tschechien) ansprechen.

Arbeitgeber können Vorteile davon haben, den Wünschen ihrer Beschäftigten entgegenzukommen. Mit gesunden Getränken fördern sie sowohl die Mitarbeitergesundheit als auch die -zufriedenheit. Zudem sind Teeküchen allgemein auch Orte der Sozialisierung am Arbeitsplatz, hebt Jobswype hervor.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.