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19.12.2018

Kabinett beschließt Gesetz zur Fachkräftezuwanderung

Um die Fachkräftesituation in Deutschland zu verbessern, setzt die Bundesregierung unter anderem auf qualifizierte Zuwanderung. Das Kabinett hat dazu das Fachkräftezuwanderungsgesetz beschlossen.

Vor allem für qualifizierte Bewerber aus Drittstaaten - also Ländern außerhalb der Europäischen Union - will die Bundesregierung die Einwanderung vereinfachen. Sie sollen zukünftig leichter Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland bekommen. Ziel ist es, dem Mangel an qualifizierten Fachkräften hierzulande entgegenzuwirken.

Der Gesetzentwurf beschreibt einen einheitlichen Fachkräftebegriff. Dazu umfasst der Begriff neben Hochschulabsolventen auch Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung. Zwecks Arbeitsplatzsuche gelten für Fachkräfte mit qualifizierter Ausbildung zukünftig die gleichen Vorgaben wie für Hochschulabsolventen. Ein befristeter Aufenthalt von sechs Monaten zur Jobsuche ist möglich. Können Fachkräfte einen Arbeitsvertrag vorweisen, dürfen sie künftig ohne Vorrangprüfung einreisen.

Ebenso sind Qualifizierungsmaßnahmen anerkannter Abschlüsse vorgesehen, die Beschäftigte auf Basis ihrer ausländischen Qualifikation erwerben können. Darüber hinaus strebt die Bundesregierung effizientere Verwaltungsverfahren an.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Sven Lechtleitner.