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10.01.2019

Knapp 45 Millionen Erwerbstätige im Jahr 2018

Der Jobboom hat auch 2018 angehalten. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt Destatis veröffentlicht hat. Danach ist die Zahl der Erwerbstätigen auf im Jahresschnitt 44,8 Millionen Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs um 562.000 Menschen beziehungsweise 1,3 Prozent. Der Stand ist der höchste seit der Wiedervereinigung.

Zwar habe es auch negative demografische Effekte gegeben, berichten die Statistiker. Sie wurden jedoch durch eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte mehr als ausgeglichen. Entscheidend sei die Anzahl an Beschäftigten gewesen, die 2018 erstmals auf über 40 Millionen anwuchs. Die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter stieg dabei, während die Summe der marginal Beschäftigten sank. Darüber hinaus verringerte sich die Anzahl der Selbstständigen auf 4,22 Millionen - noch weniger waren es zuletzt 2003.

Nicht überall verlief der Aufschwung gleich stark. In den Dienstleistungsbereichen gab es gegenüber dem Vorjahr mit 384.000 Personen den stärksten Anstieg bei der Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland. Im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 139.000 Menschen, im Baugewerbe um 37.000 Personen. In der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei arbeiteten 2018 rund 2.000 Personen mehr als 2017.

Mit dem Aufschwung am Arbeitsmarkt geht eine rückläufige Zahl von Erwerbslosen einher. Sie sank nach vorläufigen Schätzungen im Jahresdurchschnitt um 130.000 Personen auf knapp 1,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, sank gegenüber dem Vorjahr von 3,5 auf 3,2 Prozent, berichtet Destatis weiter.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.