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11.02.2019

Tipps und Hilfe für die duale Berufsbildung

Die duale Berufsausbildung, wie sie in Deutschland praktiziert wird, ist international einzigartig, schreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Das Erfolgsmodell könne aber auch zur Qualifizierung von Mitarbeitern im Ausland genutzt werden. Eine neue Broschüre fasst wichtige Informationen für deutsche Betriebe, die im Ausland ausbilden möchten, zusammen.

Ansprechpartner für interessierte Unternehmen sind die Auslandshandelskammern (AHKs), die IHKs sowie der DIHK. In dem 26-seitigen, kostenfrei herunterladbaren Kompendium werden die einzelnen Angebote des Netzwerks vorgestellt. Es bietet in der Ferne unter anderem Berufsbildungsservices nach deutschem Vorbild und weltweit vergleichbaren Standards an.

Zu den insgesamt zwölf Qualitätsstandards, an denen sich die Services ausrichten, zählen unter anderem passgenaue Berufsbilder und Fortbildungsprofile, die Erstellung betrieblicher Ausbildungspläne sowie zertifizierte Prüfer. Sie sollen gewährleisten, dass die zentralen Elemente der deutschen dualen Berufsbildung "in lokalen Kontexten belastbar und verlässlich abgebildet werden können", heißt es beim DIHK weiter.

Zielgruppe der Publikation sind sowohl international agierende Unternehmen als auch institutionelle Akteure, die international in puncto dualer Berufsausbildung tätig sind. Neuen Kooperationspartnern steht der Verbund offen gegenüber, um das deutsche Modell der Berufsbildung im Ausland weiterentwickeln zu können.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.