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26.03.2019

Persönliche Beratung ist beim Thema Betriebsrente am beliebtesten

Persönliche Beratung und regelmäßige Mitteilungen des Arbeitgebers sind die von Arbeitnehmern bevorzugten Informationskanäle zu ihrer Betriebsrente beziehungsweise ihrer betrieblichen Altersversorgung. Eine Smartphone-App halten die meisten dagegen weniger geeignet für das mitunter komplexe Thema. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Aon.

Insgesamt hat das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen 1.008 Arbeitnehmer aus Großunternehmen in Deutschland mit mehr als 10.000 Beschäftigten befragt. Dabei zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während 48,7 Prozent der 18- bis 39-Jährigen die persönliche Beratung für besonders wichtig hielten, waren es bei den 40- bis 65-Jährigen nur 36,1 Prozent. Bei ihnen standen mit 55,3 Prozent regelmäßige Mitteilungen des Arbeitgebers an der Spitze. Bei den Jüngeren konnten sich dafür immerhin 44,1 Prozent begeistern.

Weitere Informationskanäle stießen auf ein geteiltes Echo. Eine Internetseite hielt rund ein Drittel aller Befragten für sinnvoll. Die Älteren konnten jedoch wenig mit Informationsveranstaltungen oder einer Smartphone-App anfangen, sie wurden jeweils nur von etwa 9 Prozent als wichtig eingestuft. Bei den 18- bis 39-Jährigen lagen die Quoten dagegen bei über 20 Prozent. "Das generell starke Informationsbedürfnis variiert mit der persönlichen Situation, ist abhängig von Alter, Einkommen und Geschlecht", kommentiert Aon-Geschäftsführer Fred Marchlewski die Ergebnisse.

Kein Wunder also, dass der Wunsch nach einer persönlich zugeschnittenen Beratung durch den Arbeitgeber groß ist, wie die Studie des Weiteren zeigt. Auch waren 72 Prozent der Befragten interessiert daran, eine regelmäßige Übersicht zu ihrer kompletten Altersversorgung (gesetzlich, betrieblich, privat) zu erhalten. Zwar wussten 79,1 Prozent der Arbeitnehmer grundsätzlich über das Thema Bescheid. Für mehr als ein Drittel blieben Details aber "nebulös", wie es bei Aon weiter heißt.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.