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10.05.2019

Seit fast drei Jahrzehnten: Stabile Wochenarbeitszeit in Deutschland

41 Stunden in der Woche - so lange arbeiteten deutsche Vollzeitbeschäftigte laut einer aktuellen Studie durchschnittlich im Laufe des vergangenen Jahres. Rechnet man die Teilzeitbeschäftigten hinzu, so verbrachten die erwerbstätigen Deutschen im Durchschnitt 35 Stunden wöchentlich mit ihrem Job.

Nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai betrug im Jahr 2018 die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei vollzeitbeschäftigten Erwerbstätigen 41 Stunden, während ihre teilzeitbeschäftigten Kollegen auf wöchentlich 19 Arbeitsstunden kamen. Ersten Ergebnissen der amtlichen Arbeitskräfteerhebung zufolge ließen sich für Voll- und Teilzeiterwerbstätige zusammen 35 Stunden durchschnittlicher Wochenarbeitszeit im vergangenen Jahr errechnen.

Die Ergebnisse der Destatis-Erhebung für Gesamtdeutschland werden bereits seit 28 Jahren vorgelegt - und in diesem Zeitraum habe, so die abschließende Verlautbarung, die Wochenarbeitszeit bei vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern im Durchschnitt nahezu unverändert 40 Stunden betragen. Dieser langfristige Trend bestätige sich demzufolge auch anhand der neuen Werte für das vergangene Jahr.

Unverkennbar rückläufig fielen seither allerdings die Arbeitszeiten von Selbstständigen in Vollzeit aus, deren Angaben allgemein stets etwas höher veranschlagt gewesen seien als bei den abhängig Beschäftigten - mit nunmehr durchschnittlich 48 Wochenstunden lägen sie inzwischen immerhin ganze 6 Stunden unter dem Anfangswert von 1991, der noch beachtliche 54 Stunden betragen habe.