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31.05.2019

Arbeitszeit-Verlust durch private Smartphone-Aktivitäten

Laut "Jobware Trend-Report 2019" wird das Smartphone von fast 80 Prozent aller Angestellten auch am Arbeitsplatz privat genutzt. Die permanente Ablenkung führe zur Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit - und somit auch des geregelten Arbeitsablaufs.

Im Rahmen einer von der Jobbörse Jobware beauftragten aktuellen Forsa-Umfrage wurden mehr als 1.000 Beschäftigte zum Thema "Arbeit" befragt. Für die repräsentativ und zufällig ausgewählten Teilnehmer im Alter von 18 bis 60 Jahren lasse sich in puncto Smartphone-Nutzung eine klare Tendenz erkennen: Weniger als ein Viertel der Befragten (21 Prozent) nutzten während der Arbeit ihr Smartphone überhaupt nicht. Fast ebenso viele (19 Prozent) aber griffen im Dienst gleich mehrmals in der Stunde zum Handy. Demgegenüber stünde eine Mehrheit von 60 Prozent der Kollegen, die jede Stunde immerhin ein Mal das Smartphone zur Hand nehmen.

Dass die Smartphone-Nutzung am Arbeitsplatz bei mehr als der Hälfte (59 Prozent) aller befragten Erwerbstätigen vor allem Social-Media-Aktivitäten im privaten Umfeld bedeute, könne sich durchaus auf die Produktivität auswirken. Demzufolge begrüßten die Teilnehmer laut Umfrage auch ein Verbot des Privat-Smartphones für bestimmte Berufsgruppen: beispielsweise in der Alten- und Krankenpflege (18 und 22 Prozent), bei der Polizei (28 Prozent) sowie in Kitas (25 Prozent). Besonders beachtet würden in dieser Hinsicht allgemein die Bildungseinrichtungen - für die 36 Prozent der Befragten forderten, dass Smartphones generell schon beim Betreten abgegeben werden müssten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.