Aktuelle Nachrichten

23.08.2019

Digitalisierung im Rechnungswesen geht nur langsam voran

Viele Unternehmen sind mit der Digitalisierung ihres Rechnungswesens noch nicht sehr weit vorangekommen. Im Vordergrund stehen derzeit grundlegendere Digitalisierungsschritte sowie neue Anforderungen an die Personalplanung. Das geht aus einer Befragung von 151 Betrieben aus der DACH-Region durch KPMG und die Universität München hervor. Insgesamt gebe es noch viel Potenzial für Automatisierungen.

In den Abteilungen mangele es jedoch - neben dem mutigeren Einsatz von neuen Technologien - häufig auch an Offenheit für neue Methoden des Projektmanagements. Agile Prinzipien oder Methoden beispielsweise spielen eine untergeordnete Rolle und kommen nur in jedem sechsten befragten Unternehmen häufig zum Einsatz.

Um die Automatisierung voranzutreiben, arbeiteten Beschäftigte aus den Fachbereichen immer öfter mit den Kollegen aus der IT zusammen, heißt es bei KPMG weiter: "Auch in neue Mitarbeiter wird investiert, um neue Kompetenzen zu erwerben. Outsourcing hingegen spielt eine untergeordnete Rolle."

Weitgehend einig waren sich die Umfrageteilnehmer, dass die Digitalisierung der Abschlussprüfung an Bedeutung gewinnen wird. 78 Prozent gehen davon aus, dass die Datenanalyse im Hauptbuch in naher Zukunft wichtiger oder sogar sehr wichtig werden wird. Beim Nebenbuch liegt die Quote bei 75 Prozent. "Die Ergebnisse zeigen, dass durchaus eine gesteigerte Erwartungshaltung an den Einsatz neuer Technologien in der externen Abschlussprüfung besteht", fasst Dr. Markus Kreher, Head of Finance Advisory bei KPMG, die Ergebnisse zusammen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.