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22.11.2019

Fachkräftemangel: Externe Partnerschaften zunehmend gefragt

Unternehmen aus Deutschland greifen wegen des herrschenden Fachkräftemangels in steigendem Maße auf externe Vermittlung von Zeitarbeitskräften zurück, um für anstehende Projekte und Aufgaben adäquat gerüstet zu sein.

Laut einer aktuellen Studie des Personaldienstleisters Hays schätzen 86 Prozent der deutschen Unternehmen die Beschäftigung von Zeitarbeitern und Freiberuflern als ausgesprochen wichtig ein. Dementsprechend werde von 83 Prozent der Firmen auch ein erhöhter Anteil externer Dienstleistungen über Outsourcing und Werkverträge als sinnvolle Maßnahme angesehen. Befragt wurden im Rahmen der Studie deutschlandweit 1.000 Führungskräfte aus Unternehmen verschiedener Größe und diverser Branchen.

Von einer zunehmenden Inanspruchnahme externer Leistungen gehen der Erhebung zufolge 58 Prozent der Befragten aus - gegenüber lediglich fünf Prozent, die mit einem abnehmenden Bedarf rechneten. Den steigenden Anteil an Arbeitnehmerüberlassung und Freiberuflern prognostizieren, so die Umfrage, 48 Prozent der Unternehmen, eine abnehmende Tendenz hingegen sehen für die Freiberufler neun Prozent und für die Arbeitnehmerüberlassung 11 Prozent voraus.

Zu einer Verstärkung des Fachkräftemangels trage übrigens auch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung bei - diese Meinung teilten 59 Prozent der Führungskräfte. Das Gegenteil halten laut Umfrage wiederum nur 41 Prozent der Befragten für zutreffend. Einigkeit herrsche allerdings in puncto erforderliche Gegenmaßnahmen: 90 Prozent setzten hier auf zunehmend dezentrale Arbeitsmöglichkeiten in Kombination mit einer freien Wahl des Arbeitsplatzes.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Dr. Frank Walpuski.