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23.12.2019

Angestellte rechnen sich unverändert gute Jobchancen aus

Zunehmende Wolken am Konjunkturhimmel, steigende Energiepreise und Klimaproteste verunsichern viele Arbeitgeber. Die Arbeitnehmer in Deutschland scheinen sich davon weniger beeindrucken zu lassen. War die Mehrheit bereits zu Jahresbeginn zuversichtlich, im Zweifelsfall schnell einen neuen Job finden zu können, hat sich daran nach Angaben von Jobware auch am Jahresende wenig geändert.

Im Frühjahr hatte die Jobbörse mehr als 1.000 Erwerbstätige zwischen 18 und 60 Jahren befragt. 30 Prozent von ihnen zeigten sich offen für einen Karrierewechsel innerhalb der folgenden zwölf Monate, während 14 Prozent ihren Arbeitgeber bereits kurz zuvor gewechselt hatten. Damit stieg die Wechselfreude im Vergleich zu den Vorjahren weiter an.

Grund für ihre Offenheit war vor allem die starke Nachfrage nach Fachkräften, die mit für sie wachsenden Jobchancen einherging. So glaubten 33 Prozent, innerhalb von einem Monat eine neue Anstellung finden zu können. 64 Prozent gingen davon aus, innerhalb von zwei Monaten einen neuen Job angeboten zu bekommen.

Die Einschätzung war nicht unrealistisch, wenn man das Konsumverhalten als Gradmesser für die Stimmung zum Jahresende nimmt, heißt es bei Jobware weiter: "Die Kauflaune zur Weihnachtszeit ist, wie Marktforscher der GfK kürzlich berichteten, ungebrochen." Das spiegelten auch eine nach wie vor gute Arbeitsmarktlage und positivere Aussichten für das Wirtschaftswachstum wider. Insofern stehe zu vermuten, dass die meisten Angestellten bezüglich ihrer Karriere auch dieses Mal unverändert optimistisch ins neue Jahr starten.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.