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09.09.2019

Klassische Tugenden überzeugen auch in der digitalen Welt

Wie eine Studie der Jobplattform Stepstone zeigt, sind althergebrachte Tugenden wie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit im digitalen Zeitalter aktueller denn je. Auch Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement stehen für eine große Mehrheit der 14.000 befragten Fach- und Führungskräfte hoch im Kurs. Die Ergebnisse widersprechen teilweise gängigen Vorurteilen gegenüber den jungen Generationen.

Konkret nannten 82 Prozent der Befragten Organisationsfähigkeit und 72 Prozent Zeitmanagement für besonders wichtig für den Erfolg in einem Team. Andere Fähigkeiten, die eher mit der digitalen Arbeitswelt verbunden werden - etwa Projektmanagement oder konzeptionelles Denken - erreichten solche Quoten dagegen nicht. Das sei konsequent, heißt es bei Stepstone: "Denn erst wenn die Grundlagen stimmen, können Teams erfolgreich sein."

Ein genauerer Blick auf die junge Generation der 18- bis 30-Jährigen lohnt. Ihnen wird unter anderem oftmals nachgesagt, unverbindlicher zu sein. Gerade sie hielten das Zeitmanagement im Job aber für wichtiger als Befragte in allen anderen Altersgruppen. Das mag auch daran liegen, dass Arbeiten immer stärker flexibel, international und standortübergreifend organisiert werden. Das macht verbindliche Absprachen notwendig.

77 Prozent der Teilnehmer gaben an, sich auf ihre Teamkollegen verlassen zu können, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Ebenso viele sagten von sich, dass sie sich an gemeinsam vereinbarte Absprachen und Regeln halten. Auch diese Qualitäten sehen die Jobexperten als unabdingbar für Arbeiten in dynamischen Kontexten an.

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.